Apfelbrei für Babys kann ohne viel Zeitaufwand leicht selbst hergestellt werden. Einer der vielen Vorteile ist, dass keinerlei Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker verwendet werden müssen. Soll Vorratshaltung betrieben werden, ist die einmalige Anschaffung geeigneter Behältnisse sehr kostengünstig. Sie werden immer wieder verwendet, dies spart auf Dauer viel Geld und Verpackungsmüll. Die erforderlichen Geräte, z. B. eine gute Apfelreibe oder elektrisch betriebene Geräte sind in den meisten Haushalten vorhanden.

Zur Herstellung der gesunden Babynahrung sind Äpfel aus dem heimischen Garten bestens geeignet. Einmal gründlich mit Wasser abgewaschen können sie roh und mit Schale mit Hilfe einer Apfelreibe zu Brei verarbeitet werden. Bei gekaufter, evtl. gespritzter Ware ist es sinnvoll, die Äpfel vor dem Reiben mit Natron und Wasser abzuwaschen. Da der Brei aus rohen Früchten viel Säure enthält, sollten Babys langsam daran gewöhnt werden.

In gekochtem Zustand kann der Obstbrei haltbar gemacht werden. Soll eine „Flotte Lotte“ zum Einsatz kommen, müssen die Äpfel nicht geschält und entkernt werden. Sie werden in Spalten geschnitten gegart. Das manuell betriebene Arbeitsgerät hält nach dem Garen Schalen und Kerne zurück, nur das fertige Mus wird aufgefangen.

Bei größeren Mengen erleichtert es die Arbeit, wenn zum Zerkleinern der gegarten Früchte ein Mixstab oder ein anderes elektrisches Küchengerät mit Mixfunktion benutzt wird. Hierfür sollten die Äpfel geschält, entkernt und in möglichst gleichmäßige Stücke geschnitten werden.

Das Garen der Früchte

Sprudelndes Kochen zerstört viele wertvolle Vitamine. Um dies zu verhindern, sollten die Fruchtstücke in ganz wenig Wasser gedämpft werden. Inhaltsstoffe bleiben besonders gut erhalten, wenn ein,- der Topfgröße entsprechend zugeschnittenes Stück Backpapier,-

auf die Früchte gelegt wird.

Sobald die Apfelstücke gleichmäßig weich gegart sind, werden sie mit dem gewählten Küchengerät zu feinem Mus verarbeitet. Ist dieses zu sauer, kann durch Zugabe von etwas Birkenzucker Abhilfe geschaffen werden. Birkenzucker hat den Vorteil, dass er im Gegensatz zu raffiniertem Zucker die Zähne nicht angreift, sondern das Bakterienwachstum im Mund hemmt.

Babynahrung haltbar machen

Eine Möglichkeit, vorrätige Babynahrung haltbar zu machen, ist das Einfrieren. Es sollten nur Behältnisse verwendet werden, die ausdrücklich zum Frosten geeignet sind. Bei dieser Methode kann der noch warme Brei in die Behälter abgefüllt werden. Diese sollten jedoch vor dem Einfrieren erkaltet sein. Zu bedenken ist, dass eingefrorene Lebensmittel viel Energie verbrauchen. Auch die sofortige Verfügbarkeit bei Bedarf ist nicht immer gewährleistet, da das Lebensmittel erst aufgetaut werden muss.

Im Handel werden Gläser mit 230 ml Fassungsvermögen, sowie die passenden Deckel sehr kostengünstig angeboten. Die einmalige Anschaffung lohnt sich dann, wenn nicht nur einmalig Apfelbrei, sondern auch andere Babynahrung selbst hergestellt werden soll.

Bei der Vorratshaltung in Gläsern muss das fertige Mus möglichst heiß in die Gläser gefüllt werden. Die Deckel müssen fest verschlossen sein. Um eine lange Haltbarkeit zu gewährleisten, sollten die Gläser in kochendem Wasser für ca. 3 Minuten sterilisiert werden. Das Wasser muss Gläser und Deckel vollständig bedecken.

Nach dem Sterilisieren sollten die Gläser für ein paar Minuten auf den „Kopf“ gestellt werden. Auf diese Weise werden im Deckel vorhandene Bakterien abgetötet.

Der Apfelbrei muss nicht im Kühlschrank gelagert werden. Darauf zu achten ist allerdings, dass der Deckel beim Öffnen des Glases knackt. Tut er das nicht, war das Glas nicht luftdicht verschlossen, und der Inhalt sollte entsorgt werden.

Weitere Tipps auch auf: https://www.chefkoch.de/forum/2,15,283727/Babynahrung-haltbar-machen.html