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Der heilige St. Martin

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Der heilige St. Martin und seine Bräuche

Der heilige St. Martin schenkt dem armen Bettler seinen Mantel und etwas zum essen.

Der Der heilige St. Martin ’s Tag soll an den heiligen Martin von Tours erinnern. An dessen Beerdigung entstand der heutige Gedenktag am 11. November 397. Es wird übermittelt, dass der heilige St. Martin in einer sehr kalten Nacht durch die Tore der Stadt Tours ritt. Am Straßenrand fiel ihm ein Bettler auf, der zu frieren schien. Ohne lange zu überlegen nahm Martin sein Schwert und teilte damit seinen Umhang um die eine Hälfte dem Bettler zu übergeben. Rund um dieses Ereignis gibt es eine Vielzahl an Bräuchen für Jung und Alt, die jedes Jahr aufs Neue gelebt werden. Der wohl bekannteste Brauch des Martinstags ist das Basteln von Laternen, um damit durch die Straßen zu laufen und so die rühmliche Tat von damals zu ehren.
Die Laternen werden schon in jungen Jahren im Kindergarten beziehungsweise in der Kindertagesstätte mit viel Spaß gebastelt.
In verschiedensten Ausführungen und Farben entstehen so die selbst gebastelten Laternen. Natürlich gibt es auch Modelle, die speziell für Kinder passend sind, wie zum Beispiel die Igel- oder Froschlaterne. Bei Erwachsenen oder größeren Kindern, als diese die noch im Kindergarten sind, kommt nach dem Herstellen der Laterne ein Teelicht ins Innere. So leuchten diese und bringen den Kindern noch mehr Spaß. Bei Kleinkindern sollten, aus Sicherheitsgründen, keine brennenden Kerzen und Teelichter verwendet werden. Für diese Zwecke gibt es mittlerweile elektrische Kerzen zu erwerben. Diese leuchten ebenfalls ausreichend und es besteht zudem keine Gefahr, dass die aus zumeist dünnem Papier hergestellten Laternen, Feuer fangen. Die Kinder sollen durch die Laternen und den Zug symbolisch darauf aufmerksam gemacht werden, dass man die Notleidenden nicht vergessen darf.

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