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Putzen und Aufräumen mit Kindern – Die 10 ultimativen Tipps

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Putzen und Aufräumen: wie man die Kinder sinnstiftend miteinbeziehen kann. Eine Wohnung mit Kindern erstrahlt wohl nicht immer in bester Sauberkeit. Dafür sorgen die kleinen Abenteurer meistens rund um die Uhr. Doch wann soll man sich denn dann um all die Krümel, Saftflecken und Fingertapser kümmern? Ganz einfach: indem man die Kinder sinnvoll beim Putzen und Aufräumen miteinbezieht! Wie das ganz leicht gehen kann, zeigen diese 10 Tipps.

#Tipp 1: Spielerisch Interesse wecken

Wenn man seine Kinder wirklich beim Aufräumen und Putzen teilhaben lassen will, dann geht das nur mit Spaß! Dafür gibt es in der Eltern-Trickkiste sicher einige Methoden – denn ihr kennt eure Kleinen schließlich am besten. Ob man nun Staubmonster bekämpft, oder Spuren verwischt, sich mit dem Lappen gegen Keim-Fieslinge schützen will oder einfach ein wenig Musik abspielt: wenn Kinder das Putzen und Aufräumen als lustig oder interessant empfinden, hat man schon gewonnen!

#Tipp 2: nur helfen lassen, wo es auch Sinn macht

Eines sollte man allerdings nie vergessen: mit Druck und Zwang kommt man nicht weit. Besteht absolut kein Wille am Mitmachen, oder die Kinder haben einfach mal keine Lust, dann sollte das völlig in Ordnung sein. Indem man zu viel Ernsthaftigkeit aufdrängt, nimmt man Kindern den eigentlichen Sinn, den ihnen das Mithelfen verschafft. Man sollte sie also nur in die Dinge einbinden, die ihnen am meisten Spaß machen. Darauf kann man immer noch weiter aufbauen.

#Tipp 3: durch Nachahmung punkten

In den meisten Fällen fangen Kinder natürlich nicht von sich aus an zu putzen oder aufzuräumen. Klar gibt es Fälle, wo man die Kleinen mit einem Tuch am Boden rumrobben sieht, doch das passiert meistens nur aus einem Grund: sie machen nach, was sie bei den Eltern sehen. Diese Nachahmung kann man fördern: am besten beginnt man einfach zu putzen oder aufzuräumen und weckt dann mit guter Laune und Spaß das Interesse der Kinder.

#Tipp 4: Lob und Anerkennung zeigen

Ein sehr wichtiger Punkt ist unter anderem auch dieser: nicht mit Lob sparen! Wenn Kinder wirklich sinnvoll einbezogen werden, dann sind sie stolz darauf, dabei zu sein. Sie fühlen sich, als würden sie eine wichtige Aufgabe übernehmen und haben das Gefühl, Vertrauen und Verantwortung zu verdienen. So fördert man Eigenständigkeit und Selbstvertrauen. Auch wenn natürlich nicht immer alles glattgeht und oft sogar aufwendiger ist, sollte man auch das Mit-dabei-sein richtig anerkennen.

#Tipp 5: flexible Pläne erstellen

Ein Plan und Kinder? Klingt schwer vereinbar und ist es auch oft. Allerdings ist ein lockerer Leitfaden oft genau das richtige, um beim Aufräumen und Putzen weiterzukommen. Gerade wenn die Kinder mitmachen, gilt es, sich die Zeit richtig einzuteilen. Schon dabei kann man die Kinder super miteinbeziehen: erklärt ihnen genau was gemacht werden muss und auch wieso. Dabei kann das Thema Mülltrennung natürlich nicht mit dem Klimawandel argumentiert werden – dass die Tiere so aber ein schöneres Zuhause haben, macht natürlich Sinn und wird auch bereitwillig aufgenommen.

#Tipp 6: mit Systemen Logik fördern

Sehr hilfreich sind auch Aufräumsysteme mit einer gewissen Logik dahinter. Man kann beispielsweise Themenboxen und Regale besorgen, die passende Muster aufweisen, die zum Spielzeug passen. Die Kuscheltiere können dann etwa in die Box mit dem Bären drauf, und die Malhefte bringt man in das Regal mit den Farbkleksen darauf zurück. Auf diese Art können Kinder durch logische Muster einen Sinn für Ordnung entwickeln. Dann geht das Aufräumen bald ganz alleine.

#Tipp 7: unbedingt kindersicher putzen

Wichtig sind auch die richtigen Putzmittel beim Saubermachen mit Kindern. Hier gilt es, Risikopunkte gezielt zu vermeiden! Diese Checkliste hilft weiter:

  • Lieber biologische Reinigungsmittel verwenden! Chemie ist unnötig und gefährlich. Tipp: hier kann man nach verschiedenen Umwelt-Label suchen.
  • Nach dem Einkauf alles schnell und unerreichbar verstauen.
  • Mittel auf keinen Fall in andere Behälter umfüllen wegen Verwechslungsgefahr!

Damit das gemeinsame Reinigen nicht zur Katastrophe wird, sollte man unbedingt auf kindersichere Putzmittel und auch Geräte achten. Kleine Besen oder Mini-Tücher sind auch eine gute Idee.

#Tipp 8: Keim-Kontrolle

Klar muss auch der Teddy mal von Krümeln und Flecken befreit werden. Doch dass die Lieblingsspielsachen nicht gerne weggegeben werden, ist ebenso nachvollziehbar. Auch hier sollte man seinen Kindern etwas zutrauen und ihnen erklären, warum die Keim-Monster dem Teddy nicht zu Leibe rücken sollen.
Regelmäßige Sauberkeit ist wichtig, und das können auch Kinder verstehen. Reinigt Plastik-Spielzeug am besten bei maximal 30 Grad in der Spül- oder Waschmaschine. Bei Holzspielsachen sollte man besonders aufpassen, denn die gehen leicht kaputt und können gefährlich werden.

#Tipp 9: kreative Putz-Checkliste machen

Es kann richtig Spaß machen, gemeinsam einen tollen Putzplan mit Bildern und Symbolen zu malen. Besorgt euch Sticker oder zeichnet zusammen etwas: und ist ein Task erledigt, kann man ihn etwa rot unterstreichen, oder was euch sonst noch so einfällt: seid kreativ! Man sollte die Kinder auch hier überall einbinden, wo es sinnvoll ist. Wenn das Putzen zur stundenlangen Aufgabe wird, haben Eltern auch nicht so viel davon. Gewisse Dinge muss man einfach selbst erledigen.

#Tipp 10: Perfektionismus braucht man nicht!

Das wichtigste zum Schluss: legt Perfektionismus beiseite! Beim Putzen und Aufräumen mit Kindern läuft bestimmt nicht alles glatt und kleine Katastrophen sind vorprogrammiert. Allerdings können die Kleinen dabei auch viel lernen. So können sie schon früh Verantwortungsbewusstsein, Eigenständigkeit und Selbstvertrauen entwickeln. Indem man ihnen geduldig und kindgerecht erklärt, warum Sauberkeit und Ordnung wichtig sind, lernen sie wichtige Lektionen fürs Leben und haben dabei auch noch Spaß. Also: mit ein wenig Lockerheit und Spontanität einfach einmal gemeinsam ausprobieren!
#Extratipp: die folgende Infografik von Mr. Cleaner liefert viele weitere tolle Tipps zum Reinigen mit Kindern!

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